Wanderbares Ludmannsdorf

Tourismus in Ludmannsdorf

Gasthöfe, Pensionen, Privatzimmervermieter und spezielle Angebote für Urlaub am Bauernhof sollen Ihnen den Urlaub und Aufenthalt bei uns verschönern. Alle touristischen Betriebe in unserer Gemeinde zeichnen sich durch freundliche Bedienung aus und lassen ihren Urlaub (wenn Sie das wollen) wahrlich zu einem Verweilen bei und mit Freunden werden. Unsere Themenwanderwege laden Sie zum Spazieren und Verweilen ein. 

Die Freizeit- und Fitnessangebote

  1. Der Wald lebt – Familienwanderweg 
  2. Kräutergarten/Kräuterspirale in Lukowitz mit Kneippbach
  3. Zikkurat in der Bucht von Selkach (Projekt der Gebrüder Hoke)
  4. Plätze der Kraft – mystischer Wanderweg am Rupertiberg
  5. Die Saligen-Sitze auf der Turia
  6. Schneerosen-Wanderweg
  7. Glücksfelsen/Sreča peč für alle Gesundheitsbewussten.

Das Rosental, der sonnige Süden Kärntens, lädt zu erlebnisreichen und entspannenden Urlaubstagen ein; eine Region, die man gerne erlebt
www.carnica-rosental.at


Der Wald lebt

Der Kirchenplatz in Ludmannsdorf ist der Ausgangspunkt für den Familienwanderweg Der Wald lebt, der vor allem für Kinder ein Abenteuer ist. Hier bekommen die Kids einen Einblick in die heimische Fauna und Flora, Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz.
Tiere beobachten und der Abenteuerspielplatz sind nur einige Stationen auf dieser Abenteuerreise durch die Welt des Waldes.

Ausgangspunkt:

Gasthaus Ogris,
Telefon: 04228/2249


Kräuterspirale

Kräutergarten/ Kräuterspirale

Projektbeschreibung:
Der Kräutergarten/Kräuterspirale wurde am nordwestlichen Ortsende von Lukowitz errichtet.

Ziel:
Die Dorfgemeinschaft „Lukowitz-Oberdörfl-Rupertiberg-Strein“ (LORS) will mit diesem Projekt allen Interessierten die Heilkräuter und deren Heilwirkungen wieder publik und zu einem aktuellen Thema machen.
Vor allem soll die Jugend um deren Bestand und ursprünglichen Stellenwert aufgeklärt werden und Bescheid wissen.
Die Kräuterspirale dient sowohl dem Natur-, Landschaft- und Umweltschutz, da Moorpflanzen, die ursprünglich hier wuchsen, aufgrund von Düngung, ..
verloren gingen und mit diesem Projekt wieder ins Leben gerufen wurden.

Heilkräuter, geschützte Moorpflanzen und seltene Blumen (unter anderem auch aus Holland) finden in dieser Kräuterspirale neue Heimaterde. Die vom Aussterben bedrohten Pflanzen wurden rekultiviert und gedeihen an diesem Ort aufgrund der optimalen Bodenverhältnisse prächtig.


Zikkurat in der Bucht von Selkach

Kultur- & Landschaftsgarten Rosental
edmund hoke - tomas hoke - armin guerino


Drau, Bucht bei Selkach (Ludmannsdorf) am nördlichen Ufer des Feistritzer Stausees.


Eine Schnecke windet sich aus dem Wasser empor, ein Hügel wirft sich auf, eine Erdwelle taucht in die Drau. Das Projekt im Hafen von Selkach nimmt die Wasserformen Strudel, Walze und Welle auf, um Natur, Technik und Kunst zu einer gestalteten, organisch weiter wachsenden und benützbaren Einheit zu verbinden.
Die Brüder Ed Hoke, Thomas Hoke und Armin Guerino haben mit einem strudelförmigen Hafenbecken, einem schneckenförmigen angelegten Hügel und einem Damm in Gestalt einer Wellenkette der Bucht spannende begehbare Standorte verliehen.
Der Hügel „Zikkurat“ lädt zur erhöhten Aussicht ein, zur Wahrnehmung eines neuen Horizontes innerhalb des Spiels mit Perspektiven und Formen der Landschaft. Die Berge spiegeln sich verkleinert und kopfüber im Wasser an der Hügelspitze, auf Steinen kann man darübergehen.
Wer will, kann sich der Drau, den Bergspitzen und der Natur auf so beruhigenden wie anregenden Schwellen nähern.

kunstbau.saager ist der gemeinsame künstlerische Brennpunkt der Brüder Ed Hoke, Tomas Hoke und
Armin Guerino.
Der Architekt Es Hoke, der durch Skulpturen, Schmuck, Kunst im öffentlichen Raum bekannte Künstler Tomas Hoke und der Grafiker und Maler Armin Guerino haben auf Schloss Saager hoch über der Drau eine Atelier- und Kunstprojektgemeinschaft eingerichtet. Mit drau.art haben sie ein Musterbeispiel für einen neuen und vielfältigen zu nützenden Lebensraum geschaffen.

Ausstellungsort:
Der technische Eingriff des Stausees in die Flusslandschaft schuf im alten Flussverlauf der Drau eine Bucht, die als zentraler Kommunikationsort genützt werden soll. Sie beherbergt Schutzzonen für Vögel, Wassertiere und -pflanzen, Bereiche für Fischerei und Wassersport, Freizeit und kulturelle Aktivitäten- Hafenbecken, Aussichtshügel und Begleitdamm korrespondieren auch mit den Nutzungsmöglichkeiten.



Plätze der Kraft

Am Rupertiberg erwartet Sie der Wanderweg Plätze der Kraft. Entfliehen Sie dem Alltag und tauchen Sie ein in die Mystik der Racava und der Saligensitze - zwei Kraftplätze, die zum Meditieren einladen. Erkunden Sie die fast unberührte Natur, die historischen Plätze und mystischen Wege zu den Plätzen der Kraft. Der Pilger begibt sich auf den Weg, um die innere Ruhe zu finden und um die  allumfassende Urenergie auf sich wirken zu lassen. Der Gang über den 9000 Jahre alten Steig eröffnet eine neue Welt und vermittel eine neue Lebensfreude.

Ausgangspunkt:
Parkplatz in Rupertiberg
Informationen und Anmeldung: Gemeindeamt.04228/2220

 


DIE SALIGEN-SITZE AUF DER TURIA

Beginnend am Parkplatz Rupertiberg führt Sie dieser Wanderweg durch den wunderschönen Turiawald. Bevor man die Hochfläche erreicht, ist auf der linken Seite eine Felswand, an deren Südseite neun halbrunde Nieschen ausgemeiselt sind. Man hat den Eindruck, als seien Sitze aus der Felswand gehauen worden. Die Einheimischen nennen sie „sedlice“ (Sitze).
Das Volk erzählt, dass hier die = Sitze- und Ruheplätze der Saligenfrauen waren. Diese Wesen wohnten an Felswänden und in Höhlen. Sie stiegen zu den Menschen herunter und arbeiteten beim Bauern wie tüchtige Mägde. Der Segen oder Unsegen eines Hofes hingen von der Art- und Weise ab, wie sie von den Bäuerinnen behandelt wurden. Die saligen Frauen gaben mit lauter Stimme von der Höhe der Felsen den Bauern Anweisungen für die Ackerbestellung.

Im Winter riefen sie den Bauer zu: „sej pavǝr bob“ (Bauer säh Bohnen) obwohl noch Schnee lag. Wer die Weisungen der Frauen befolgte, hatte reichliche Ernte. Den Leuten in Rupertiberg waren die Saligfrauen wohlgesinnt gewesen. Kinder, die sich im Turiawald verirrt hatten, hatten sie wieder zurück gerbacht. Als Dank dafür stellten die Bäuerinnen des Nachts Milch vor die Tür und gaben ihnen Brot.
In Notzeiten holten sich die Menschen Rat von den Saligenfrauen. Sie suchten sie bei ihren Sitzen auf. Eines Tages aber verschwanden die Helferinnen spurlos. Das also ist das Geheimnis der Salingen-Sitze. Heute wissen nur mehr ganz alte Leute von dem, was man sich früher darüber erzählte.


Schneerosen-Wanderweg

Die Schneerose oder schwarze Nieswurz ist bei uns der erste Frühlingsbote, Ihr schwarzer giftiger Wurzelstock entspringt einem blattlosen Blütenstiel und durchbricht in milden Wintern oft schon zu Weihnachten die Schneedecke. Dabei sind die einzeln oder zu zweien stehenden, anfangs nickenden Blüten durch mehrere Hochblättern geschützt.
Die Blüte besteht aus 5 weißen Kelchblättern, mehreren in tütenförmige Honigbehälter umgewandelten Blumenkronblättern, zahlreichen Staubgefäßen und vielen Stempeln. Nach der Bestäubung fallen Staubgefäße und die Honigbehälter ab, während sich die weißen Kelchbehälter grün färben und die Stempel zu Balgkapseln herangreifen. Die langgestielten, grundständigen Blätter sind aus 7 - 9 länglichen, gesägten Blättchen fußförmig zusammengesetzt.


Glücksfelsen

Der schöne Wellnesspfad Sreča peč im Westen der Gemeinde ist für alle Gesundheitsfreaks ein heisser Tip. Dieser Wanderweg führt zu einem geheimnisvollen Wasserfall, wo Sie frische und klare Waldluft atmen können. Schnüren Sie Ihre Wanderschuhe und besuchen Sie das wanderbare Ludmannsdorf -  ein Stück unberührter Natur im idyllischen Rosental. Begegnungs- und Glücksfelsen, romantischer Wasserfall (15m hoch) in einer einsamen Waldschlucht.

Ausgangspunkt:
ehemaliges Gasthaus Sprachowitz, Lukowitz.

Information und Anmeldung:
Gemeindeamt 04228/2220.