Kultur

Kultur in Ludmannsdorf

Wo zwei Volksgruppen leben, zwei Sprachen sich begegnen, treffen Leute aufeinander, die von der Geschichte unterschiedlich geprägt sind.
Der Mensch sucht nach seinen Wurzeln, formt seine Identität und gibt dieser einen spezifischen Ausdruck.
Die Formen seiner Ausdrucksweise, die Pflege seiner Kultur sind daher vielfältig, zum Teil fließend, jedoch nie ausgrenzend. Das Ineinanderfließen der beiden Kulturen kommt im Lied am stärksten zum Ausdruck. Es ist die Melancholie, die die slowenisch oder deutsch vorgetragenen Lieder bestimmt.
Über den traditionellen Rahmen hinaus versuchen die örtlichen Vereine die Kultur zu fördern, die zwischen Tradition und Innovation die vielfältigsten Ausdrucksformen der slowenisch- oder deutschsprachigen Identität zulässt.


Kulturwerkstatt Holzbau Gasser

Ansprechpartner: Dr. Ingrid Gasser
Adresse: Edling 25, 9072 Ludmannsdorf
04228/2219
04228/2750
office@holzbau-gasser.at
http://www.holzbau-gasser.at/de/kulturwerkstatt
Logo Kulturwerkstatt Gasser

Seit 1994 existiert die KULTURWERKSTATT HOLZBAU GASSER, die sich zum Ziel setzt Brücke zwischen Kunst, Kultur undWirtschaft zu sein. Dies ist bereits in einigen eindrucksvollen Projekten gelungen.Im Mittelpunkt der Firma Holzbau Gasser steht der Werkstoff Holz. Der Firmenphilosophie gemäß soll dieserWerkstoff in all seinen Facetten dargestellt, verarbeitet, erforscht … werden. Die Kulturwerkstatt setzt diese Idee fort und räumt „Holz“ einen besonderen Stellenwert ein. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler beziehen dieses Material in ihre Arbeit mit ein.

Einige der eingeladen Künstlerinnen und Künstler haben Objekte für den Garten der Kulturwerkstatt Holzbau Gasser entworfen. Die Realisierung der Holzskulpturen fand in den Tischlerei- und Zimmereiwerkstätten der Firma Holzbau Gasser statt. So entstand in den letzten Jahren ein Skulpturenpark rund um unser Betriebsgelände. Der Garten ist frei zugänglich, Sie können gerne die folgende pdf-Datei herunterladen, um sich mit den dort vorhandenen Informationen auf einen „Kunstspaziergang“ durch unseren Skulpturenpark zu begeben.


Meina Schellander, 1946 in Klagenfurt geboren, verbringt ihre Kindheit in der Heimat-gemeinde Ludmannsdorf/ Bilčovs. Nach der Matura 1966 an der BLnBA in Klagenfurt studiert sie an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Meisterklasse für Grafik bei Max Melcher) und schließt 1970 mit dem Diplom/Mag.art. ab.

Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin vorwiegend in Wien und gelegent-lich in Ludmannsdorf/Bilčovs.

 

Seit 1968 Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Projektreaktionen im In- und Ausland.

Arbeitsgebiete: Zeichnung, Fotographie, Objekt, Skulptur, Rauminstallation, Video, Kunst im öffentlichen Raum.

Werke in in- und ausländischen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Mitglied von Secession, Wien / GAV, Wien / IntAkt, Wien / Kunstverein Kärnten / kunstwerk krastal, Kärnten.

 

Preise und Stipendien (Auswahl):

1972         Preis des Theodor-Körner-Stiftungsfonds

1975/76    Staatsstipendium für bildende Kunst (BMfUK)

1976         1. Preis beim österr. Wettbewerb f. bildende Kunst zum Oö. Bauernkriegsgedenkjahr,

                 Förderungspreis der Stadt Wien

                 Preis bei Geist und Form, Wien

1980         1. Preis b.1. österr. Römerquelle-Kunstwettbewerb f. Arbeiten auf Papier

1984         Förderungspreis des Landes Kärnten für bildende Kunst

1988         Preis der Kärntner Wirtschaft, Würdigungspreis der Stadt Wien

2005         Frauenkulturpreis des Landes Kärnten

2012         Kulturpreis des Landes Kärnten

 

Projektrealisationen, Einzelausstellungen (Auswahl):

1973        Krastal, Kärnten, (FINDLING KRASTAL, Projektrealisation innerhalb des Bildhauersymposion

                der Werkstätte Krastal, kl. Katalog)

                Wien, Galerie Basilisk (FINDLING KRASTAL)

1980-82   Klagenfurt (y-Platz, Platzgestaltung, Auftrag)

1981        Zürich, Galerie Renée Ziegler (Parallelarbeiten 1977-80, Katalog)

                Wien, Museum d. 20.Jhdts. (Buchpräsentation 33 FIGUR/QUANT 33, Ritter Verlag, Klagenfurt)

1985        Klagenfurt, Künstlerhaus, Österreichgalerie (EINHEITENFUGEN)

1985/86   Wien, Museum moderner Kunst (EINHEITENFUGEN, Katalog)

1986/87   Wien, Austria Center Vienna (CATERINA VON SIENA, Hommage II/1-5, Wandinstallation;

                Wettbewerb, Auftrag, Katalog)

1988        Straßburg, Kärnten, Schloss (HEMMA VON GURK, Rauminstallation; Hemma-Jubiläums-

                ausstellung mit Kiki Kogelnik, Katalog)

                Klagenfurt, Galerie Freund (x-y-z 1988. EIN REIGEN.)

1988-91   Krems, NÖ, BAG (PLATZGEDICHT-3 PLATZWÄCHTER BEWACHEN DAS SCHWERE

                HÄNGENDE GEFÜHL, Platzgestaltung, Auftrag)

1991        New York, österr. Kulturinstitut (SPACE TO FIGURE TO SIGN)

1991/92   Wien, neues AKH (ADD.LIN.FRE. 13-16, 4-teilige Wandinstallation, Ankauf)

1997        Klagenfurt, Galerie Judith Walker (Freie und gebundene Ordnungen)

1997/98   Salzburg, BS-Schulen Jos.-Preis-Allee (BALKENPLATZ und 3 DIGITALE ANZEIGEN, Kunst im

                öffentlichen Raum, Auftrag)

1997-00   Ferlach, Kärnten, HTL (FLUCHT IN DIE DISTANZ, Vorplatzgestaltung, Wettbewerb, Auftrag)

1998        Klagenfurt, Ritter Verlag (Kopf und QUER, Monografie über das Werk von Meina Schellander

                1967-98,  Text von Thomas Zaunschirm)

1999        Weizelsdorf/Rosental, Kärnten, Schloss Ebenau, Galerie Judith Walker (Krieg: innen und außen,

                mit Reimo Wukounig)

                Villach, Galerie Holzer (RAUM OMEGA: Ruhe sanft – du blaues Land)

2001        Goldegg, Salzburg, Hofstall- Galerie (METAMORPHOSE DES GLÜCKS, Rauminstallation

                während der 20.Goldegger Dialoge)

2002        Klagenfurt, Musilhaus (Ph(r)asen: gewachsen/gebaut, Arbeiten aus der Serie Zeit-Land-Anteil

                ein Gespräch mit Ferdinand Schmatz)

2006        Klagenfurt, rittergallery (ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE 1-9, Rauminstallation)

2007        Maria Saal, Kärnten (KONNEXION 1, temporäre Rauminstallation am, im, um den Maria Saaler

                Dom und drüber hinaus

2008        Wien, Jesuitenkirche (KONNEXION 2, temporäre Rauminstallation, Realisation im Rahmen der

                Position Gegenwart)

                Ludmannsdorf , Haus Nr. 24 (temporäre Freirauminstallation von KONNEXION 1=3)                   

                Klagenfurt, haaaauch, Kunstraum (FLUCHTDIMENSIONEN, Rauminstallation)

2010        Wien, Jesuitenfoyer (standzuwendezustand, Rauminstallation, Katalog- und Videopräsen- 

                tation KONNEXIONEN)

 2013       Klagenfurt, rittergallery (FRÜHE HAUPTWERKE)

 2016       Villach, Galerie Freihausgasse (METAGRAS. BRECHUNGEN. Werkauswahl 1986-2016)


Theresia Köfer

Adresse: Lukowitz, 9072 Ludmannsdorf
Theresia Köfer

Theresia Köfer wurde in Lukowitz bei Ludmannsdorf als jüngstes von fünf Kindern geboren. Sie absolvierte ihre Pflichtschulzeit in Ludmannsdorf und besuchte danach die Frauenberufsschule in Maria Saal. 1961 heiratete sie und wurde Mutter von drei Kindern. Beim Kärntner Bildungswerk, bei der Dichtersteingemeinschaft Zammelsberg und beim Villacher Literaturkreis fand sie ihre dichterische Heimat.
Viele ihrer Texte wurden als Kärntner Lied vertont. Ihre Erzählungen, Begebenheiten und Gedichte sind in sieben Büchern nachzulesen. Zahlreiche Lesungen, das Mitgestalten von Anthologien sowie Fernseh- und Rundfunkauftritte begleiten ihr literarisches Schaffen.

Auszeichnungen:
2000 – Ehrenkrug (Dichtersteingemeinschaft Zammelsberg)
2003 – Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Kulturarbeit (Kärntner Bildungswerk)
2004 – Kärntner Lorbeer in Silber

Bücher von Frau Köfer:
Spätlese  € 22,00
Ernten im Abendrot  € 22,00
Herbstwind  € 22,00
Ludmannsdorfer Geschichten  € 22,00

Walter Mischkulnig

Adresse: 9072 Ludmannsdorf
Walter Mischkulnig

Geb.: 24.11.1961
68-72 VS Ludmannsdorf
73-76 BG Tanzenberg
77-78 1. BG  Klagenfurt
79-81 Architekturbüro Nitsch,
Ausbildung zum  Bautechniker
82 Grundwehrdienst
82-92 Büro 21
ab 92 STUAG-STRABAG

ab 1982 intensiver Beschäftigung mit Malerei, wie auch Arbeiten mit Schwarzblech.

Aus dem  Vorwort von Noel Durand, Dozent der Kunstschule Digne,Landkreis „Les Alpes de Haute-Provence“/Frankreich – zum Anlass der Ausstellung »Etats de stupeur« – Walter Mischkulnig (August 2004):

Diese Kunst ist durch eine gewisse Mystik geprägt, sowie auch durch eine Vorliebe der Karikatur, die die unerträgliche Seite der Einsamkeit, das Verlangen, der Welt eine pathetische Botschaft mitzuteilen: das Entsetzen und Grauen, das Ende eines Zeitalters und das Angstgefühl sowie die Qual einer neuen Epoche bildlich zum Ausdruck zu bringen.
Tja, durch diese anonymen und verhunzten Köpfe befinden wir uns plötzlich in einer Welt á la Kafka.
Die Figuren, eher diese Gestalten sind schematisiert, einfache Umrisse geworden und als solche stellen sie eine lächerliche Menschheit, deren körperliche Armut auf gleicher Ebene mit allgegenwärtiger Folter, Schmerz und Leiden sowie Tod verbunden ist, dar.

Aloisa Maier

Adresse: Edling 20, 9072 Ludmannsdorf
Aloisia Maier

Sie ist seit der Gründung Mitglied des Kunstvereines Velden. Dort hatte sich auch die Gelegenheit geboten, bei der Dozentin Dr. Gerda Madl Kren aus den vielseitigen bildnerischen Möglichkeiten ihre Kenntnisse zu erweitern. Ihre Vorliebe ist jedoch die Aquarell-Malerei.
Die Vielfalt der Natur, die Landschaft, die Menschen in den verschiedenen Stimmungmotiven, der emotionale Ausdruck ihres Denkens und Fühlens – davon sollen ihre Bilder erzählen – sagt die Künstlerin.

Austellungen: Italien, Velden, St.Jakob i.R, Ludmannsdorf

9072 Ludmannsdorf,
Edling  20

Ivana Stefaner-Weiss

Adresse: Strein 6, 9072 Ludmannsdorf
ivana.stefaner.weiss@gmail.com

Geb. 1963 in Klagenfurt 
4 Jahre VS St.Johann i. Ros. 
4 Jahre BRG für Slowenen in Klagenfurt 
4 Jahre BAKIP Klagenfuft

Schon während der Ausbildung zu Kindergartenpädagogin lernte sie den Werkstoff Ton kennen.Ton hat sie von Anfang an fasziniert und die Begeisterung hält bis heute an.Seit dem Jahre 1998 beschäftigt sie sich intensiver mit Ton. Sie hat  in den Jahren von 1998 bis 2001 die Sommerkurse unter der künstlerischen Leitung von Prof.Dragutin Šantek in Schladming besucht. Ab dem Jahr 2006 nimmt sie regelmäßig an den Kursen bei Prof. Horst Kothgasser zu Thema Figur und Objekt in Rakutechnik, beim Keramiksommer in Viktring teil. 2008 und 2009 bildete sie sich in Kursen bei Nežika Novak, einer in Kärnten sehr bekannten Keramikerin, in der Technik des Gerüstbauens und der Ummantelung, sowie verschiedene Techniken der Oberflächengestalltung aus. 
 
Kurzbeschreibung ihrer Arbeit:
Der weiße Ton bringt die meist geometrischen Form ihrer Objekte am besten zur Geltung. Kontraste wie rauh-glatt oder schwarz-weiß sind für sie in ihrer Arbeit die Gestalltungselemente.

Ausstellungen:
2005 "Struktur/a" k&k St.Johann 
2009  Schneiderei / Krojaštvo Weiss Klagenfurt/Celovec
2010  Handwerksmarkt in St.Johann in Ros./ 
 
Adresse:
Ivana Stefaner-Weiss
Strein/Stranje 6
9072 Ludmannsdorf/Bilčovs
e-mali: ivana.stefaner.weiss@gmail.com


 

Rezi Kolter

Adresse: 9072 Ludmannsdorf Nr. 54
06608102323

Rezi Kolter arbeitet seit dem Jahre 1990 mit Ton und drückt durch das Schaffen ihre Gedanken, Gefühle und Beobachtungen aus. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch als Reisender auf der Lebensstrasse. Mit der Arbeit erlebt und versteht sie die Faszination der Elemente und ihre Eigenschaften. Das Wasser ermöglicht der Tonerde weich und formbar zu sein, das Wirken der Luft macht ihn hart und unformbar und das Feuer festigt es für Jahrtausende. Im letzten Vorgang des Brennens beeinflussen alle vier Elemente die entstehenden Farben, welche die äußere Schicht der Skulpturen und Objekte umgeben. So ist bei dieser Arbeit sichtbar, dass die vier Elemente nicht getrennte Einheiten sind, sondern durch ihre Wirkungen und Eigenschaften voneinander abhängen. Rezi Kolter brennt ihre Arbeiten auf verschiedene Weisen (Raku-,Soda-,Gruben- und Kapselbrand) bei Temperaturen bis 1050 Grad.

Als Kindergartenpädagogin ist sie auch Mitautorin von zwei pädagogischen Kindersachbüchern für das Vorschulalter mit methodischen und didaktischen Anleitungen zu Liedern, Fingerspielen, Bewegungsspielen, Kindermassagen, kurzen Theaterstücken, Rätseln und Sprüchen.
 „En, dva, tri, leto se vrti“ I (2005)  und II (2009)
Ausstellungen in Kärnten, Steiermark, Oberösterreich, Slowenien und auf Keramik-und Kunsthandwerkmärkten in Österreich.

9072  Ludmannsdorf 54
Tel.: 0660 8102323

Josefine Degen Ferk

Adresse: Muschkau 17, 9072 Ludmannsdorf

Josefine Degen Ferk beschäftigt mit der Ikonenmalerei schon Jahrzehnte. Mit vielen Kursen und dem intensivem Studium der čstlichen Techniken wurde ihr Kunstschaffen immer profesioneller und sie fing an, ihre Werke auch auszustellen. Darauf fogten Auftragsarbeiten. Ihre Besonderheit sind Ikonen auf Brettern der alten Bestuhlung in der St.Hellena Filialkirche. Ihr Atelier hat sie sich in Klagenfurt, 10. Oktoberstrasse 22 vis a vis vom Cafe Paulus eingerichtet. Das Alelier hat donnerstags und freitags von 10,00 bis 17,00 Uhr offen.
Schon immer waren Ikonen auch Meditationsbilder, die uns helfen, auf bestimmte Lebensfragen eine Antwort zu finden. Wenn man eine Ikone besitzt, wäre es vom Vorteil, sie segnen zu lassen, empfiehlt die Künstlerin.

Ausstellungen: Klagenfurt, Wien, Tarvis, Repentabor, Ludmannsdorf

9072 Ludmannsdorf, 
Muschkau  17

Jožko Kovačič, Prof. Mag

Pädagoge, Chorleiter, Redakteur und Sammler von slowenischen Volksliedern. 
Jožko Kovačič wurde 1946 in St.Kathrein bei St.Egyden geboren. Er maturierte am Gymnasium für Slowenen in Klagenfurt und diplomierte an der Grazer Universität in Slowenisch und an der Musikhochschule aus Musikpädagogik. Bis 2003 uterrichtete er am Gymnasium für Slowenen Slowenisch und Musik. Lebt und ist künstlerisch tätig in Oberdörfl bei Ludmannsdorf. Er leitete Gymnasialchöre und Instrumentalgruppen (ua. erreichte er mit dem Jugendchor beim Jugendfestival in Celje die Plakette  in Bronze und in Silber). Er war Chorleiter des Gemischten Chores »Jakob Petelin Gallus« aus Klagenfuret  ( 2 LP: »Rož, Podjuna, Zila« in »Lipa zelenela je«).
Zusammen mit seiner Frau Leitung des Jugendchores in Lind ob Velden ( LP und MC »Lied, das die Welt umkreist«). Zwei Jahre Leiter des Jugendchores Ludmannsdorf.
Zentralchorleiter des slowenischen Christlichen Kulturverbandes (KKZ): Chor- und pädagogische Seminare und als Fachmentor verschiedener Musikgruppen Bearbeiter und Arrangeur vieler Lieder. 
Bearbeitung slowenischer Volkslieder »Slovenske ljudske pesmi« für Jugendchöre,Geistliche Lieder: »Duhovne pesmi«, Veröffentlichung für dreistimmige Jugendchöre  »Sem zaljubljen bil«; Erstellung von 2 Schulliederbüchern »Poj z menoj 1« (111 Kinderlieder) und »Poj z menoj 2« (222 Jugendlieder); Kovačič erstellte auch 1 Schullesebuch»Slovensko berilo 3« und 1 Musiklehrbuch »Glas, glasba, glasbila«.

Als Solo-Baritonsänger brilierte er 1994  in der  Kantate Orffovi »Carmina burana«.
Viele Jahre leitete er Slowenischkurse für deutschsprachige Landsleute.
Redigierte das gesamte Musikopus von Dr. France Cigan in 11 Büchern (Herausgeber: KKZ).
Fast zwei Jahrzehnte Leitung der Männersinggruppe  »Vaščani pojo« aus Oberdörfl bei Ludmannsdorf, welche die alten fast vergessenen slowenischen Volkslieder wieder beleben und erhalten wollte. Zu diesem Zwecke  machte Kovačič Aufnahmen alter Volkslieder, schrieb sie auf, arrangierte sie und  produzierte mit seinen »Vaščani pojo« 5 MC und CD: Slowenische Kärntner Volkslieder: »Slovenske koroške ljudske pesmi«, »Podoknice«, »Nč proti žanstvam«, »Najlepše slovenske koroške ljudske pesmi«, 10 Jahre: »Vaščani pojo daset lit« und Lieder der Kärntner Slowenen: »Pesmi koroških Slovencev«. Diese slowenischen Volkslieder für Männerchöre erschienen in zwei Notensammlungen.
Ab 2008 leitet er die Vokal- und Instrumentalgruppe »Rožanski muzikanti«, welche erfolgreich in Slowenien und Kärnten auftritt.

Auszeichnungen:
Janežič Würdigungsdpreis – Christlicher Kulturverband Klagenfurt
Silberne Plakette der Republik Slowenien für seine weitreichende Tätigkeit im pädagogischen, musikalischen und organisatorischen Bereich der kulturellen Betätigung der Käntner Slowenen im Sinner des nachbarlichen Friedens.

Franz Ogris

Franz Ogris wurde 1966 in Bach bei Ludmannsdorf geboren. Er studierte an der Akademie für bildende Kunst in Laibach bei Prof. Gustav Gnamuš. In Laibach besuchte er auch das Konservatorium. Er ist an der slowenischen Musikschule in Klagenfurt beschäftigt und lebt und arbeitet in Strein bei Ludmannsdorf.

Franz Ogris gelang es, das Problem der Suche nach einem passenden Verhältnis zwischen bildnerischer Ordnung und Bewegung zufriedenstellend zu lösen. Im unruhigen Geflecht von Flächen und Strichen taucht eine harmonische Ordnung auf. Zentrales perspektivisches Hilfsmittel sind Farbstriche beziehungsweise Farbschichten.