WINDWURFAUFARBEITUNG Föhnsturm „YVES“

  • Überblick verschaffen
  • Antrag Katastrophenfonds- Kärntner Nothilfswerk bei der Gemeinde stellen! Der Antrag muss binnen 6 Monaten gestellt werden und erfordert folgende Unterlagen (Unterlagen können nach Antragstellung binnen 2 Monaten nachgereicht werden):

    o   Betriebsnummer (landwirtschaftlicher Betrieb)

    o   Grundbesitz des Geschädigten (ha, Einheitswert)

    o   Fotos

    o   Eigenleistungsaufstellungen

    o   ev. Kostenvoranschläge, Rechnungen und Zahlungsnachweise

    o   Pachtvertrag (falls ein Pachtverhältnis beim beschädigten Wald/bei der landwirtschaftlichen Fläche vorliegt)

    o   Mietvertrag (falls ein Mietverhältnis beim beschädigten Objekt vorliegt)

    o   ev. Belastungen (Kreditrückzahlungen, Unterhalt, …)

    o   Versicherungsbestätigung/en

  • Bei flächigen Windwürfen Grenze abklären
  • Holzverkauf und Schadholzaufarbeitung organisieren
  • Gefährdungsbereich sperren (Forstl. Kennzeichnungs-VO)
  • Eigenaufarbeitung nur mit Schutzausrüstung und Erfahrung!
  • Keine Alleinarbeit - immer Sicht- oder Rufkontakt 
  • Gefahren sind: 

    o    Verspanntes Holz

    o    Angelehnte Bäume (kein Arbeiten bei Wind)

    o    Wurzelballen (Umkippen, Abrollen)

    o    Unübersichtlichkeit bei Flächenwürfen 


  • Käfervorbeugung: 

    o    Tiefe Lagen vor hohen Lagen aufarbeiten

    o    Sonnseite vor Schattseite

    o    Minimieren von Schlagrückständen

    o    Einzelwürfe vor Flächenwürfen 

  • Harvester- und Forwardereinsatz: 

    o Restholz und Schlagrückstände in Rückegassen einarbeiten oder thermisch verwerten (Hackgut)

    o Rückeschäden (Spurrillen) am Boden nach Beendigung beseitigen!


    Windwurfaufarbeitungen sind mit einem extrem hohen Gefahrenpotential verbunden. Waldbesitzer die keine Erfahrung solcher Aufarbeitungen haben, sollen unbedingt die Arbeiten an Schlägerungsunternehmer vergeben!