Familie

„Die Familie ist die wichtigste Säule in unserem Leben, sie bietet uns Schutz, Sicherheit, Geborgenheit und Liebe!“

Unsere Aufgabe ist es, den Familien in Ludmannsdorf/Bilčovs ein Umfeld zu bieten, in dem sie gerne leben und glücklich sein können. 


"Z w e r g e r l t r e f f"

für Eltern mit Babys und Kleinkindern von 0-4 Jahren!

 

Liebe Eltern!

 

Gerne befürworte ich als Bürgermeister die Idee und Initiative einer jungen 3-fachen Mutter und unterstütze dieses familienfreundliche Projekt „Zwergerltreff für Familien mit Babys und Kleinkindern“ in unserer Gemeinde!

 

In gemütlicher Atmosphäre kann/können Ihr/e Kind/er (0-4 Jahre) erste soziale Kontakte mit Gleichaltrigen knüpfen, spielen und einfach Spaß haben. Ältere Geschwisterkinder können auch gerne mitkommen!

Mütter und Väter können sich bei Kaffee und Kuchen ein wenig ausrasten, Erfahrungen austauschen sich gegenseitig mit praktischen Tipps unterstützen. Auch für die Kleinsten gibt es etwas zum Knabbern.

 

Programm: freies Spielen, Singen, Fingerspiele, Babymassagelieder, Reime, kleine Tanzspiele, Malen, Basteln, Salzteigkneten (je nach Altersgruppe),…

 

Wann und wo: jeden Mittwoch (außer Feiertage und Ferien) immer von 09,00 bis 11,30 Uhr im neuen Pfarrheim in Ludmannsdorf

 

Unkostenbeitrag: € 5,-- pro Familie (für Spielzeug, Kulinarik, Wickelauflage,…).

Die Kosten für den Raum im Pfarrheim werden von der Gemeinde Ludmannsdorf übernommen.

Keine Anmeldung erforderlich – einfach vorbei kommen!

 

Für Fragen kontaktieren Sie bitte Frau Iris Stelzl, Tel.: 0660-2772606, die den „Zwergerltreff“ auch persönlich betreuen wird.

 

Ihr Bürgermeister

  

Manfred Maierhofer


Ferienbetreuung

Um Eltern bei der Suche nach bedarfsgerechten Betreuungslösungen während der Ferienzeiten zu unterstützen, stellt die Familie & Beruf Management GmbH jedes Jahr eine aktuelle Übersicht an Ferienbetreuungsangeboten aus ganz Österreich auf der Webseite www.familieundberuf.at zur Verfügung.


10 Steuertipps für Familien

1. Kinderbetreuungskosten Für Kinder bis zum 10. Lebensjahr können die Kosten für Krippe, Kindergarten, Tagesmütter, Leihomas, Nachmittagsbetreuung incl. Mittagessen, Schulschikurs, Sportwoche, Ferienbetreuung u.ä. steuerlich geltend gemacht werden; maximale Höhe: 2.300 Euro pro Kind und Jahr. Beantragt werden die Kinderbetreuungskosten im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit Formular L1k; Belege müssen nicht mitgeschickt werden, trotzdem bitte aufheben; sie können vom Finanzamt verlangt werden.  

2. Kinderfreibetrag  Für jedes Kind, für das mehr als sechs Monate pro Jahr Familienbeihilfe bezogen wird, steht ein Kinderfreibetrag von 220 Euro jährlich zu. Beantragen beiden Elternteile den Kinderfreibetrag für dasselbe Kind, dann beträgt dieser 132 Euro jährlich pro Elternteil. Geltend gemacht wird der Kinderfreibetrag im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1k.

3. Alleinverdienerabsetzbetrag (AVAB) Wer für mindestens ein Kind mehr als 6 Monate Familienbeihilfe bezieht und der Ehe/Partner bzw. die Ehe/Partnerin nicht mehr als 6.000 Euro jährlich verdient, hat Anspruch auf den AVAB. Der AVAB beträgt für ein Kind 494 Euro, für das zweite 175 Euro und für jedes weitere 220 Euro. Beantragt wird der AVAB im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1/E1; das Formular muss für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, ausgefüllt werden.  

4. Alleinerzieherabsetzbetrag (AEAB) Als Alleinerzieher/in gilt, wer mehr als sechs Monate im Kalenderjahr nicht verheiratet ist oder ohne Partner/in lebt und für mindestens ein Kind mehr als sechs Monate Familienbeihilfe bezieht.  Der AEAB beträgt für ein Kind 494 Euro, für das zweite 175 Euro und für jedes weitere 220 Euro. Beantragt wird der AEAB im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1/E1; das Formular muss für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, ausgefüllt werden.

5. Negativsteuer beantragen Wenn gar kein Einkommen oder kein steuerpflichtiges Einkommen bezogen wird, stehen Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag trotzdem zu. Sie müssen im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1/E1 beantragt werden. Der Antrag kann 5 Jahre rückwirkend gestellt werden.

6. Mehrkindzuschlag  Den Mehrkindzuschlag erhalten Sie, wenn im betreffenden Kalenderjahr für zumindest drei Kinder Familienbeihilfe bezogen wurde. Das Familieneinkommen darf 55.000 Euro /Jahr (gilt für 2012) nicht übersteigen. Der Mehrkindzuschlag beträgt 20 Euro pro Monat und wird im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1, E1 od. E4 beantragt.

7. Unterhaltsabsetzbetrag Eltern, die nicht im gemeinsamen Haushalt mit ihrem/n Kind/ern leben und Unterhalt zahlen, haben Anspruch auf den Unterhaltsabsetzbetrag. Der Unterhaltsabsetzbetrag ist nach der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder gestaffelt und beträgt monatlich für das 1. Kind 29,20 Euro, für das 2. Kind 43,80 Euro und für das 3. und jedes weitere Kind 58,40 Euro. Der Unterhaltsabsetzbetrag wird im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1k beantragt.

8. Auswärtige Berufsausbildung Aufwendungen für die Berufsausbildung eines Kindes können steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden, wenn im Einzugsbereich des Wohnortes der Eltern keine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit besteht.  Bei Schülern und Lehrlingen stellt der Besuch eines mehr als 25 km vom Wohnort der Eltern entfernten Internats eine auswärtige Berufsausbildung dar, die Universität muss mindestens 80 km entfernt sein. Der monatliche Pauschalbetrag hierfür beträgt 110 Euro, er steht auch in den Ferien zu; zu beantragen im Formular L1k.

9. Außergewöhnliche Belastung  Kosten für Zahnspangen, Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte oder Medikamente sowie Arzt- und Krankenhaushonorare oder sonstige Krankheitskosten der Kinder können - soweit sie nicht von Versicherungen ersetzt werden -  abzüglich eines Selbstbehalts mit dem Formular L1k beantragt werden. Bei einer Behinderung (mind. 25%) können Krankheitskosten ohne Selbstbehalt geltend gemacht werden.  Auch Krankheitskosten für den Ehe/Partner können bei Alleinverdienern abgesetzt werden.

10.  Kinder mit Behinderung Die tatsächlichen Kosten der Behinderung wie Kosten für Therapien, Aufwendungen für Behindertenhilfsmittel, Schulgeld für Behindertenschulen oder – werkstätten, besondere Anschaffungen (vermindert um Ersatz durch Versicherung oder allfälliges Pflegegeld), können steuerlich als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Zu beantragen sind sie mit dem Formular L1k.

Haftungsausschluss: Alle Angaben trotz genauer Recherche ohne Gewähr. Euro-Beträge zum Teil gerundet, weitere gesetzliche Voraussetzungen möglich. Weitere Informationen erteilen Finanzamt und Steuerberater. Stand 7.5. 2013


Selbstschutz für Mädchen und Frauen

Gewalttätige Übergriffe können überall passieren. Es ist daher wichtig, Mädchen und Frauen für Gefahren zu sensibilisieren.

 

Die Österreichische Gesetzgebung hat per 1. Jänner 2016 das österreichische Strafgesetzbuch (StGB) novelliert. Der strafrechtliche Schutz vor Gewalt wurde verbessert und es wurden Erschwerungsgründe eingeführt, die zu einer höheren Strafe führen. So wurde z.B. der Strafrahmen bei schwerer Körperverletzung von 3 auf 5 Jahre angehoben.

 

Um Gewalttaten zu vermeiden, rät die Kriminalprävention folgende Tipps zu beachten:

 

  • Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl! Ein „ungutes“ Gefühl ist ein gesundes Warnzeichen und soll unbedingt beachtet werden.
  • Je früher Sie reagieren und Distanz wahren können, desto eher bleiben Sie handlungsfähig.
  • In einer konkreten Situation vermitteln Sie dem Gegenüber, dass Sie kein Opfer sind. Setzen Sie dazu mit Mimik, Gestik, Auftreten starke Zeichen.
  • Teilen Sie Ihr Gefühl mit und sprechen Sie laut und deutlich NEIN! Sprechen Sie gezielt andere Personen an, um sich Unterstützung zu sichern.
  • Es gibt keine allgemeingültige Anleitung. Wichtig ist, entschlossene Gegenwehr und ein Ausnützen des Überraschungseffektes. Gehen Sie gedanklich eine Angstsituation durch und finden Sie so Ihre persönliche Verhaltensweise.
  • Lassen Sie sich von spezialisierten Einrichtungen beraten und trainieren, wenden Sie sich an die Experten der Kriminalprävention unter 059-133.

 

Was kann getan werden, wenn es tatsächlich zu einer Gewalttat oder einem Übergriff kommt? Besonders wichtig ist es, in jedem Fall eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Diese wird vertraulich behandelt.

 

Unter www.gewaltschutzzentrum.at sind bundesweit Opferschutzeinrichtungen und Interventionsstellen für Opfer von Gewalt zu finden. Diese beraten anonym und kostenlos.


Bericht über den Vortrag „Kinder stark machen – zu stark für die Sucht“

Am Donnerstag, den 28. April 2016 wurde auf Initiative des Familienausschusses im Rahmen der Gesunden Gemeinde ein Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema „Kinder stark machen – zu stark für die Sucht„ abgehalten. Frau DAS Margit Nemeth von der Landesstelle Suchtprävention Kärnten hat interessierten Eltern Basisregeln vorgestellt, wie man die Kinder fit fürs Leben macht. Mit den Acht Sachen, die Erziehung stark machen sind wichtige Kernpunkte  für eine „starke Erziehung“ formuliert. Den Eltern wurde klargemacht, was sie jetzt schon dazu beitragen können, um eventuelle spätere Sucht oder auch Mobbing vorzubeugen. Dazu gehört auch, die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein der Kleinen zu stärken. (GR Roswitha Moswitzer)